Zukunftsvision Geschäftsreise - ein Fallbeispiel: „Mit dem Hyperloop zur Messe Electronica 2050“

von Christina Siosou (Kommentare: 0)

Wird sich das Reisen in den nächsten 30 jahren verändern? Beruhend auf Experten-Prognosen über autonome Taxis, künstliche Intelligenz, Ultraschallflugzeuge und weitere technologische Innovationen dokumentieren wir Ihnen eine fiktive Reise zur Messe electronica 2050, wie wir sie in der Zukunft erleben werden.
Zuallererst steht die Reisevorbereitung im Fokus. Die Reiseplanung wird mithilfe von Algorithmen personalisierter und bequemer denn je. Auf Basis von Social-Media-Präferenzen und Suchverhalten wird Ihnen auf schnellstem Weg die perfekte Reise zur Messe zusammengestellt. Per Smartphone können Ihre Koffer mit der Electronic-Tag-Technologie von überall digital eingecheckt und innerhalb von Sekunden zum Flughafen befördert werden.
Bezüglich der Anfahrt steht das autonome Drohnentaxi von CityAirbus und Siemens direkt vor der Tür und fliegt ohne Umwege zum Flughafen. Dank eines solarbetriebenen Elektromotors ist es besonders umweltfreundlich. Dieses ist bis zu 120 km/h schnell und soll bereits 2025 technisch realisierbar sein. Die Idee dahinter? Nie wieder Stau! Wie soll das funktionieren? Das Drohnentaxi schließt sich mit einer Kette anderer selbstfahrender Taxis zu einem schnell fahrenden Zug auf der Luft-Autobahn zusammen. Kommen wir nun zur Ankunft am Flughafen. Am 306.000 m² großen Frankfurter Smart Terminal 3 nimmt der Gepäckträgerroboter die Koffer entgegen. Drei Milliarden Euro soll die erste Bauphase kosten und schon ab dem Jahre 2023 betriebsbereit sein. Die Kontrolle des Gepäcks erfolgt innerhalb von einer Minute durch den High-Speed Laser eines Molekularscanners. Die komplette Passagierprüfung soll im Vorbeigehen erfolgen.
Anschließend geht es ins Flugzeug. Überschallflugzeuge werden mit einer Kombination aus Brennstoff- und Solarzellen betrieben.Hier passen sichMemory-Schaumsitze dem Körper jedes Passagiers an, während Smart Lighting bereits während des Flugs dem Jetlag vorbeugt. Darüber hinaus drosseln Ultraschalldisruptoren den Lärm. Dann folgt die Gepäckausgabe. Hier lautet das Motto: „Nie mehr warten!“ Jedes Gepäckstück wird durch im Koffer angebrachte Siliziumwafer zum richtigen Besitzer gebracht. Nun wird die Anreise zum Hotel angetreten.Mit einer Geschwindigkeit von 1,080 km/h geht es mit dem Hyperloop, einer vakuumdichten Schwebegondel, vom Flughafen zum Zielort. In der Zwischenzeit bringt der Drohnen-Kurier das Gepäck vom Flughafen ins Hotel. Jetzt geht es ins „Water Discus Hotel“, welches mittlerweile schon in einigen Metropolen weltweit zu finden ist. Ein Unterwasserabenteuer für Messeliebhaber der etwas anderen Art. Das Hotel wird aus zwei Etagen bestehen, eine davon 10 Meter über dem Wasser und die andere in 30 Meter Tiefe. Die Zimmer, mit direktem Zugang zur Unterwasserwelt und Miniatur-Unterwasserfahrzeugen, ermöglichen die Erkundung der Unterwasserlandschaft.In den Hotelzimmern werden sämtliche Aufgaben von Roboter-Personal übernommen. Dieses Prinzip ist in den Henn na Hotels schon seit 2015 Realität. Die gewünschte Zimmertemperatur wird im Zimmer 4.0 bereits vor Ankunft eingestellt und auch der Kaffee wird schon aufgesetzt. Auch Wellness darf vor der Messe nicht fehlen. In Ihrem zimmereigenen Spa-Bereich im Massage-Sessel liegend, taucht man in eine VR-Welt ein, um so richtig abzuschalten.In der Zwischenzeit hat ein Computer bereits die Haut analysiert und leitet ein personalisiertes Peeling-Programm ein. Zu guter Letzt folgt nun die Anreise zur Messe. Auf dem elektrisch betriebenen Roller wird das letzte Stück zum Messegelände absolviert. Somit endet die Reise zur electronica 2050 und der Messebesuch kann beginnen.Durch disruptive Technologien und Konzepte, an denen bereits mit Nachdruck gearbeitet wird, kann dieser fiktive Beitrag sicherlich schon bald zur Realität werden.

Quelle: https://de.rs-online.com/web/generalDisplay.html?id=i/reisen-der-zukunft

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